Tinto y guitarras en Mendoza

19 Stunden südlicher liegt die Stadt des Weins, Mendoza. 1861 hat ein großes Erdbeben die Stadt dem Fußboden gleich gemacht. Sie wurde erneuert und deswegen sucht man hier vergeblich nach schönen Fassaden. Es ist höllisch heiß und im Dunste des Westen schimmern die Anden. Von hier aus ist es nur „ein Schritt“ bis nach Chile…In argentinischem Sinne also eine Fahrt unter 10 Stunden😅

Ich habe einen sehr coolen Airbnb host. Agosto braut selber Bier, ist viel rumgekommen, macht Kompost und hat ein großes Haus. In seinem Wohnzimmer stehen Gitarren,  Zeitschriften über Gärtnern und ein fettes Schlagzeug. Noch am ersten Abend wird gejammt. Am zweiten scheppert erstmal eine Zwiebel ins Fenster – Warnung durch die Nachbarn, dass wir zu laut sind. Einige Minuten später kommt auch die Polizei. Wie bekommen wir die Bullen jetzt weg?  Ganz einfach. Wir machen das Licht aus, lassen das Schlagzeug in Ruhe und schlürfen ruhig unseren Rum weiter. 5 Minuten später sind sie abgedüst. Und das Jammen geht weiter…Danach ziehen wir gemeinsam weiter zu einer anderen WG-Party und auf einmal sind wir in Argentinien angekommen. Wir trinken fernet branca mit Cola (die Argentinier sind verrückt danach! Die Italiener haben deswegen die Produktion hierhin verlagert), sprechen ein bisschen Spanisch und lassen uns zutexten.
Am nächsten Morgen besuche ich die größte Bodega von Mendoza, López. 40.000.000 l Wein sind da drin…

 

Searching for a good wine and meal
Vino turista?! VAMOS!
Preparing for the Argentinian asado
Mendoza: famous wine land at the foot of the Andes
Visiting La Bodega López, home of 40.000.000 l of wine

2 Gedanken zu „Tinto y guitarras en Mendoza&8220;

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